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Hunde ABC

Goldene Regeln für Hundehalterinnen und Hundehalter.

Nicht alle Menschen sind Hundeliebhaber

Denk daran, dass nicht alle Menschen die gleiche Beziehung wie du zu Vierbeinern haben: einige fürchten sich, die andern ärgern sich über Gebell oder liegengelassenen Hundekot.
Tipp: Akzeptiere diese Haltung und versuche, selbst keinen Anstoss zu erregen.

Wissen ist alles

Man geht davon aus, dass über 70 Prozent der Hundehalter signifikante Wissensmängel haben. Dies ist erschreckend in den Auswirkungen im Zusammenleben von Mensch und Hund - dies müsste nicht sein. Heute sind zahlreiche tolle Hundebücher oder Fachzeitschriften erhältlich, die wie Krimis zu lesen sind.
Tipp: Fernseher abstellen und zum Hundebuch greifen.

Die richtige Wahl des Hundes

Man prüfe sich sehr genau, wenn man einen Hund anschaffen will. Was will man mit dem Hund anfangen? Es schadet nicht, wenn wir zuerst unsere Zielsetzung formulieren und sogar schriftlich festhalten. Je genauer wir wissen, wo unsere Wünsche sind, um so geringer ist die Gefahr, dass wir eine falsche Wahl treffen und uns und unseren Hunden nicht genügen.
Tipp: Im Zweifelsfall ziehe man einen erfahrenen "Hündeler" bei.


Zwingende Hundekotaufnahmepflicht
Es sollte selbstverständlich sein, dass wir den Hundekot mit mitgebrachten Hundekot-Säcken aufnehmen und entsorgen.
Tipp: Wir nehmen den Kot überall auf - nur im tiefen Wald können wir darauf verzichten.

 
 

Artgerechte Haltung

Eine artgerechte Haltung beinhaltet zwingend, dass wir den Hund genügend bewegen.
Die Dauer ist rassenspezifisch und altersabhängig. Ein gut erzogener Hund kann dies glücklicherweise meist unangeleint tun. Glücklich geht er jeder Hundespur nach.
Noch glücklicher ist er aber, wenn er an unserem Familienleben teilnehmen kann.

Wir sollten mindestens 4 Stunden mit unserem Hund kommunizieren - dies umfasst alle Möglichkeiten der Bewegung (auch Spielen), aber auch des Ruhens (wie Schlafen in unserer Nähe).
Tipp: Wenn wir vorwiegend mit dem Handy am Ohr spazieren gehen, kommunizieren wir nicht mit dem Hund.

Beschäftigte Hunde sind glückliche Hunde
So bald ein Hund unterbeschäftigt ist, sind Probleme vorprogrammiert. Es kommt nicht darauf an, was wir mit Hunden machen - wichtig ist nur, dass wir etwas machen! Dem einen Hundehalter liegen mehr gemütliche Spaziergänge und lange Wanderungen, der andere bevorzugt quirliges Agility, der Dritte beschäftigt seinen Hund als Schutz- oder Rettungshund. Neuerdings findet das "Dog-Dancing" immer mehr Freunde - und nicht nur unter den Frauen.
Tipp: Jeden Spaziergang benützen, um mit dem Hund zu arbeiten und zu spielen.


Hunde sind stimmungsempfindlich
Die Verhaltensforschung kann bis heute nicht mit Sicherheit beweisen, wie weit unsere Hunde unsere Stimmung mitbekommen. Dass dies aber der Fall ist, bleibt unbestritten! Haben wir schlechte Laune, so überträgt sich diese automatisch und unmittelbar auf unseren Hund. Sind wir dagegen fröhlich und positiv eingestellt, so haben wir mit Sicherheit auch einen fröhlichen, unbeschwerten und aufmerksamen Hund. Denken wir daran, wenn wir mit dem Hund arbeiten. Meist beruhen Misserfolge nicht auf mangelnder Aufmerksamkeit des Hundes, sondern auf unserem eigenen negativen Verhalten!
Tipp: Hundeerziehung ist stets Team-Arbeit. Hundetrainer sollten dies bei ihrer Arbeit vermehr beachten!

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